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Debian 3.0: Einwahl über DSL

Diese Anleitung geht davon aus, dass Sie ein externes DSL-Modem mit Ethernet-Anschluss benutzen. Sollten Sie ein Modem mit USB-Anschluss oder sogar eine interne DSL-Karte benutzen, schauen Sie bitte unter http://www.adsl4linux.de.

1.) Ethernet-Kartentreiber laden

Starten Sie das Tool modconf um den Treiber für ihre Netzwerk-Karte zu konfigurieren. Die Treiber finden Sie unter kernel/drivers/net. Wählen Sie hier Ihre Karte aus der Liste aus:

dsl01.png

Danach haben Sie die Möglichkeit, Optionen für den Treiber anzugeben. Bei alten ISA-Karten müssen häufig die Hardware-Resourcen angegeben werden, z.B. für eine 3Com Etherlink III (non PnP):

dsl02.png

Danach sollte die Meldung Installation successfull erscheinen. Wenn nicht, haben Sie vielleicht in der Liste den falschen Treiber ausgesucht. Versuchen Sie es mit einem anderen. Sofern Sie eine PCI-Karte haben, können Sie einfach alle Treiber ohne weitere Angaben durchprobieren. Bei alten ISA-Karten ist dies schwieriger, da man meist noch die korrekten Hardware-Parameter wie im obigen Beispielt mit angeben muss.

2.) PPPoE konfigurieren

Installieren Sie die benötigte PPP-Software mit apt-get install pppoeconf.

Rufen Sie mit pppoeconf das pppoe-Konfigurationsprogramm auf.

Das Programm sucht zunächst nach allen Ethernet-Schnittstellen im System und sollte zumindest die soeben konfigurierte Karte finden:

dsl03.png

Danach wird auf diesen Interfaces nach einer DSL-Verbindung gesucht:

dsl04.png

Sollte das nicht erfolgreich verlaufen sein, überprüfen Sie ob das Netzwerkkabel den PC mit dem DSL-Modem verbindet und ob das DSL-Modem eine Verbindung zur Telekom-Gegenstelle anzeigt.

Als nächstes erfolgt ein Warn-Hinweis, dass eine Konfiguration erstellt wird und eventuelle alte Einstellungen dabei überschrieben werden. Sofern dies Ihre erste Konfiguration ist, können Sie diesen Hinweis ignorieren, ansonsten sollten Sie von den Dateien /etc/ppp/pap-secrets und /etc/ppp/peers/dsl-provider jeweils eine Sicherheitkopie machen.

dsl05.png

Übernehmen Sie die vorgeschlagenen Optionen:

dsl06.png

Geben Sie den Ihnen zugewiesenen Benutzernamen mit vorangestelltem dfn/ und nachgestelltem %shuttle.de an:

dsl07.png

Danach Ihr DSL-Passwort:

dsl08.png

Sie bekommen die DNS-Server automatisch zugewiesen:

dsl09.png

In der folgenden Maske kann man die Maximum Segment Size eines TCP-Paketes einstellen:

dsl10.png

Dies ist aber nur entscheidend, sofern der Rechner die Anbindung eines ganzen LANs machen soll. In diesem Fall sollte der Wert bei WiNShuttle aber aus technischen Gründen noch weiter als vorgeschlagen reduziert werden. Versuchen Sie es zunächst mit dem angegebene Wert, ein Verbindungsaufbau klappt damit auf jeden Fall. Sollten Sie später Probleme haben, manche Web-Seiten von Ihren Rechnern im LAN abzurufen, verkleinern Sie bitte den MSS-Wert in der Datei /etc/ppp/peers/dsl-provider manuell auf 1408.

Ob der Rechner beim Booten gleich On-Line gehen soll oder nicht können Sie in der nächsten Maske wählen:

dsl11.png

Wenn Sie wollen, können Sie die Verbindung gleich aktivieren:

dsl12.png

3.) Verbindungsaufbau

Die Internetverbindung können sie nun mit dem Befehl pon dsl-provider starten. Beendet wird die Verbindung mit dem Befehl poff dsl-provider.

Das Fortschreiten der Einwahl können Sie mit dem Kommando plog -f verfolgen.

Hinweis: Beendet wird plog -f durch gleichzeitiges Drücken von STRG und C.

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