Hilfe zur Verwaltung von POP3-Boxen, UUCP und QSMTP
Spam- und Virenfilterung
Begriffsklärungen
Inhalt
Alias
Als Alias bezeichnen wir den Teil der Mailadresse vor dem
@-Zeichen.
Typischerweise wählt man hier Vor- oder Nachname,
oder Vorname.Nachname.
Zulässige Zeichen sind Buchstaben, Zahlen,
Punkt, Komma, Unterstrich und Bindestrich. Groß- und Kleinschreibung
wird nicht unterschieden.
Sonderzeichen * als Alias
Ab dem 5.5.2008 gibt es keine sog. Wildcard-Maildomains der Form *@meine_domain mehr.
Bitte konfigurieren Sie alle gültigen Aliase unter https://info.shuttle.de/pop3.shtml.
Existieren noch keine Aliase, wird nur die Adresse postmaster seitens unserer Skripte konfiguriert.
Maildomain
Die Maildomain ist der Teil der Mailadresse nach dem @-Zeichen.
Bei WiNShuttle sieht sie meist so aus:
- rechnername.KFZ.shuttle.de
- schulkuerzel.KFZ.bundesland.schule.de
- meinedomain.de
Zulässige Zeichen sind Buchstaben, Zahlen,
Punkt, Komma und Bindestrich. Groß- und Kleinschreibung
wird nicht unterschieden.
Mailadresse
Eine Mailadresse setzt sich nun zusammen aus
Alias@Maildomain.
POP3-Box
Eine POP3-Box ist zu vergleichen mit einem ganz normalen Postkasten.
Für den Zugriff auf diesen Postkasten existiert der Name des Postkastens,
der Boxname und der dazugehörige Schlüssel, das Passwort.
POP3-Default-Box
Wenn wir nichts weiter einstellen, werden die Mails an alle Ihre
eingetragenen Mailadressen in die sog.
POP3-Default-Box zugestellt.
Diese trägt als Namen Ihre
WiNShuttle-Benutzerkennung (xx9999). Diesen Namen tragen Sie in Ihr
Mailprogramm unter "username" "Benutzername", "Konto(name)" oder "account"
ein. Das Passwort ist Ihr Einwahl- ftp-
und telnet-Passwort.
Separate POP3-Boxen
Insbesondere bei mehreren Mitarbeitern oder mehreren Familienmitgliedern
kann es wünschenswert sein, daß jede Mailadresse in einen eigenen
Postkasten mit extra Kennung und Passwort zugestellt wird.
Diese POP3-Boxen tragen den Namen xx9999p1 (xx9999p2, xx9999p3).
Tragen Sie diesen Namen in Ihrem Mailprogramm unter
"username" "Benutzername", "Konto(name)" oder "account" ein.
Diese Boxen können bei der
Hotline geordert werden. Je nach Vertrag ist
eine bestimmte Anzahl von Boxen und Aliasen kostenfrei.
Sie können nun eine oder mehrere Mailadressen einer POP3-Box zuordnen.
Bitte versehen Sie jede Box auch mit einem
Passwort, damit Sie
Ihre Mails auch abholen können.
Wählen Sie statt einer Mailbox das Wort GESPERRT beim Neueintrag aus,
so wird für diese Mailadresse keine Mail mehr entgegengenommen.
Dies ist z.B. wünschenswert, wenn unter einem falschen Absender Ihrer Domain
Spammails versandt wurden.
UUCP und QSMTP-Queue
Auch für unsere Nutzer, die UUCP und QSMTP als Mailzustellungsart nutzen,
ist es wünschenswert, die Liste der gültigen Mailadressen konfigurieren und
einzelne Adressen sperren zu können.
ACHTUNG: ab dem 5.5.2008 müssen auch UUCP- und QSMTP-Nutzer ihre gültigen Adressen unter
https://info.shuttle.de/pop3.shtml einpflegen!
Es gibt keine Wildcard-Maldomains der Form *@meine_domain mehr!
Indem wir die UUCP- und QSMTP-Queues in die Auswahl der "POP3-Boxen"
aufgenommen haben, können die Nutzer nun auch mit der UUCP- und QSMTP-Queue
entsprechend walten.
Angezeigt werden die Queues durch ein vorangestelltes UUCP: bzw.
QSMTP:.
Sie können wir eine normale POP-Box ausgewählt werden.
Hier sehen Sie Beispiele für UUCP und QSMTP.
Der Name "POP3-Box" trifft hier zwar nicht mehr zu, wir lassen ihn aber
der Übersichtlichkeit so stehen. Bitte lassen Sie sich "Pop-Boxen" freischalten, wenn Sie o.g. Leistungen
nutzen wollen.
Forward
Forward bezeichnet das Weiterleiten aller Mails die an eine Mailadresse
gehen, an eine andere Adresse.
Sie können sowohl für die Mails in die POP3-Default-Box als auch
für die einzelnen Adressen der separaten POP3-Boxen Weiterleitungen
schalten.
Es sind auch mehrere Weiterleitungen möglich, trennen Sie die Adressen
einfach durch Kommata:
hugo@mydomain.de,otto@irgendwas.de.
Eine Kopie der Mail kann auch in der lokalen Box verbleiben, geben Sie in
diesem Fall nicht Ihre Adresse, sondern Ihre Nutzerkennung oder eine der
Shuttle-POP-Boxen an:
hugo@mydomain.de,xx9999 oder
hugo@mydomain.de,xx9999p2.
Nutzung von UUCP/QSMTP mit zusätzlichen POP3-Boxen
Auch wenn Ihre Maildomains in unsere UUCP- oder QSMTP-Queues zugestellt werden
und nicht in Ihre POP3-Default-Box, können Sie einzelne Adressen auf
eine extra POP3-Box einstellen lassen.
Beispiel: Die Mails für schueler@schule.KFZ.BL.schule.de und
lehrer@schule.KFZ.BL.schule.de laufen in die UUCP-Queue und werden vom
lokalen Mailserver in der Schule verteilt.
Die Mail fuer rektorat@schule.KFZ.BL.schule.de und
sekretariat@schule.KFZ.BL.schule.de hingegen laufen jeweils in eine extra
POP3-Box mit getrennten Passworten. Auf diese Weise landen Rektoratsmails
nicht auf dem gleichen Rechner wie Schülermails.
Massenverarbeitung von Adressen (Aliasen)
Zur Erleichterung der Eingabe von vielen Adressen haben wir das neue Skript
https://info.shuttle.de/masseneingabe.shtml entwickelt.
Bei gleichbleibender Maildomain und POP-Box oder Queue (Warteschlange, UUCP oder QSMTP) muß nur der
Adressteil vor dem @ als ASCII-Liste vorliegen (ein Alias pro Zeile) und kann dann in "einem Rutsch" eingetragen werden.
Sind alle gültigen Mailadressen auf diese Weise konfiguriert, können Sie unter
https://info.shuttle.de/pop3.shtml#neueintraege noch die restlichen
Adresse sperren, indem Sie *@ihre_maildomain auf GESPERRT setzen.
ACHTUNG: ab dem 5.5.2008 ist eine Sperre auf *@ihre_domain Voreinstellung! Es ist dann unerläßlich, die gültigen Adressen
unter https://info.shuttle.de/pop3.shtml einzupflegen!
RBL/"Schwarze Listen"
Bereits seit geraumer Zeit setzt DFN-WiNShuttle sog. Antispamlisten ein (auch: RBL, Realtime Blackhole Lists, schwarze Listen).
Auf diesen Listen befinden sich Rechner, die Spam versenden. Von den dort gelisteten Rechnern lehnen unsere Mailserver jeglichen Empfang ab.
Der Absender erhält aber eine entsprechende Fehlermeldung, auf welcher Liste der sendende Hosts sich befindet.
Bitte beachten Sie: DFN-WiNShuttle nutzt diese Listen nur, sie werden nicht von uns verwaltet oder erstellt.
DFN-WiNShuttle kann für fremde Rechner nicht bewirken, daß diese ausgetragen werden.
Sie können konfigurieren, ob Mails für eine bestimmte Mailadresse diese Antispamlisten nutzen sollten in der
POP3-Boxenverwaltung.
Spam- und Virenfilterung
Seit Ende Mai 2007 ist ein zusätzlicher Spam- und Virenfilter in Betrieb. Hier werden von unseren Mailservern angenommene
Mails auf Spam und Viren untersucht (im Gegensatz zum Abweisen der Mails durch die Antispamlisten) und in separaten Ordnern gespeichert.
Diese können über IMAP oder unseren Webmailer eingesehen werden und Spam- und Virenmails, die älter als 30 Tage sind, werden automatisch gelöscht.
Sie können die Nutzung des Spam- und Virenfilters pro POP-Box ein- oder ausschalten unter
https://info.shuttle.de/pop3pw.shtml.
Zusätzlich sind über den Webmailer auch eigene Filterlisten möglich.
Mailrelay für fremde Domains (Whitelist)
Bisher nahmen die WiNShuttle-Mailserver von Nutzern (mit und ohne Authentifizierung)
jedwede Mail an, auch wenn uns die Absenderadresse nicht bekannt war, weil sie bei
einem anderen Anbieter gehostet wird.
Die ständig steigende Spamproblematik und auch die zunehmende Virenverseuchung vieler
Rechner zwingt uns leider dazu, daß Sie uns alle Adressen fremder Anbieter, von denen
Sie Mails über unsere Mailserver verschicken wollen, bei uns angeben.
Dies geht völlig unproblematisch über ein Webformular:
https://info.shuttle.de/mailrelay.shtml.
Bei Fragen kommen Sie bitte auf uns zu!
Bedienhilfen
- Für Ihre POP3-Defaultbox können Sie selbstständig
Forwards ein- und austragen (z.B. zur Urlaubszeit).
- Wenn Sie separate POP3-Boxen wünschen, kontaktieren Sie bitte
die Hotline, wir schalten dann die für Sie kostenfreie Anzahl an
Boxen und Aliasen frei.
- Tragen Sie dann das Alias (und ggf. das Forward) in die
dafür vorgesehenen Felder ein.
Wählen Sie aus der Liste die Maildomain aus.
Wählen Sie aus der Liste die Box (das Postfach) aus, in das die
Mails für die Mailadresse zugestellt werden sollen.
- Bestehende Mailadressen können anhand des Buttons in der rechten
Spalte auch wieder gelöscht werden.
- Nehmen Sie eine neue Box in Betrieb, setzen Sie bitte für die
Box auch ein Passwort.
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